Eine Kette von 32 Inseln und Cays, von denen nur neun bewohnt sind, bilden den Staat St. Vincent und die Grenadinen, der weltweit zu den populärsten Reisezielen von Freizeit-Seglern zählt. Auch Schnorchler und Taucher werden durch die wunderschöne Unterwasserwelt des Gebietes, besonders durch die Tobago Korallenriffe, magisch angezogen.
St. Vincent, "das Festland", ist fast 29 km lang und besticht durch seinen brodelnden Riesen, dem La Soufrière-Vulkan. Dieser brach 1979 zum letzten Mal aus. Bei einer geführten Wanderung können Besucher den Vulkan aus nächster Nähe betrachten. Weitere Naturattraktionen von St. Vincents sind die Falls of Baleine, sensationelle Wasserfälle, die nur per Boot erreichbar sind sowie das Gebiet von Mesopotamien, das von unzähligen Bananenbäumen durchzogen wird. Fort Charlotte, eine britische Festung aus dem 19. Jahrhundert in der Hauptstadt Kingstown, ist auf eindrucksvolle Art und Weise bezeichnend für die karibische Kultur. Im Stadtzentrum von Kingstown hingegen herrscht geschäftiges Treiben. Besucher sollten sich die Botanischen Gärten, die ältesten Gärten in der Karibik (gegründet 1763) keinesfalls entgehen lassen. Hier steht ein Brotfruchtbaum, der von Capt William Bligh auf die Insel gebracht wurde, nachdem dieser die Meuterei auf der Bounty überlebt hatte.
Wenige Meilen südlich von St. Vincent gelegen ist Bequia, ein bezaubernder, verschlafener Hafen. In den Geschäften des Ortes werden Schiffsmodelle angeboten. Weitere Sehenswürdigkeiten bilden die Old Hegg Schildkröten-Zuchtstation sowie zahlreiche Galerien und Handwerksläden. Auch der Walfang hat Bequia stark geprägt. Die Inselbewohner fangen bis heute ein oder zwei Wale pro Jahr, wobei sie dies nach traditioneller Art tun: Sie benutzen ein Segelboot und eine von Hand ausgeworfene Harpune. Die Wale werden danach auf die nahe gelegene unbewohnte Insel Petit Nevis gebracht, um hier verarbeitet zu werden. Mustique gerade mal einige Meilen von Bequia entfernt, ist ein Refugium der Reichen und Schönen. Canuoan ist ein Anlaufpunkt für Segler, während Union Island sich hervorragend für einen Tagesausflug zu den nahe gelegenen Tobago Cays eignet. Diese sind auf Grund ihres geschützten seichten Wassers berühmt.
Für diejenigen, die absolute Ruhe suchen, sind Palm Island und Petit St. Vincent genau das Richtige. Auf beiden Inseln befindet sich jeweils ein Resort. Hier werden Tagesausflügler gerne mit einem Cocktail oder einer Mahlzeit begrüßt.
FLUGHÄFEN/FLUGZEITEN: Flughäfen: Canouan Airport (Canouan). E.T. Joshua Airport (St. Vincent). J.F. Mitchell Airport (Bequia). Mustique Airport (Mustique). Union Island Airport (Union Island). Bequia, Mustique und Union können nur von kleinen Flugzeugen abgeflogen werden. Flugzeiten: Barbados/St. Vincent: 35 Minuten. Grenada/St. Vincent: 30 Minuten. London/Barbados: 8 Stunden, 20 Minuten. Martinique/St. Vincent: 40 Minuten. Es gibt keine direkten Flüge nach St. Vincent, jedoch bestehen Verbindungen von Antigua, Barbados, Grenada oder St Lucia aus.
KLIMA: Durchschnittliche Temperaturen reichen von 24-31 Grad Celsius. Trockenste Jahreszeit ist Januar bis April. Regenzeit herrscht von Juni bis Oktober.
ESSEN & TRINKEN: Regionale Küche. Fast Food. Feinschmecker-Restaurants. Chinesisch. Italienisch und Französisch. Die Kleiderordnung ist im allgemeinen lässig.
SPRACHE: Englisch.
NACHTLEBEN: Einige Hotels bieten Tanz, Musikgruppen und Calypso-Musik an. Einige Clubs und Discos bieten westindische Unterhaltung an. Casino.
SEHENSWÜRDIGKEITEN: Botanische Gärten. Fort Charlotte. Vulkan La Sourfriere. Karibische Höhlenzeichnungen. Wasserfälle: Falls of Baleine. Dark View Falls. Trinity Falls. Wallilabou Falls. Montreal Gärten. Natur-Wanderweg von Vermont. Tobago Cays. Grenadine Islands.
MEHR INFOS: www.svgtourism.com