Auch wenn Guyana am Atlantik liegt, so ist das Land doch durch einen Großteil seiner Bevölkerung, deren Wurzeln auf den Westindischen Inseln liegen, kulturell mit der Karibik verbunden. Guyana war zudem eine englische Kolonie und ist bis heute die einzige südamerikanische Nation, in der Englisch die offizielle Landessprache ist. Das Land bildet ein grünes Dreieck zwischen den drei Hauptflüssen Orinoco, Amazonas und Negro. Vier weitere großer Flüsse durchziehen seine Küstenebene und münden in den Atlantik.
Guyana bietet mächtige Bergformationen, die hier Tepuis heißen, Dutzende von Wasserfällen und für jeden Zoologen einen Traum an unterschiedlichen, tropischen Tierarten. Während es in der Hauptstadt Georgetown gute Hotels und Restaurants gibt, ist für Guyana eher eine andere Art von Urlaub üblich. Dabei entdeckt man die wilden Flüsse und die faszinierende Landschaft vom Kanu aus und verbringt die Nacht in einem Eco-Resort inmitten der Natur. Viele Reiseveranstalter bieten Touren von Georgetown aus an, die von vier Tagen bis zu zwei Wochen dauern können. Eine typische Strecke schließt mehrere Stopps in Dörfern der indianischen Ureinwohner ein. Hier ist das tagtägliche Leben wie vor hunderten von Jahren gleich geblieben. Besucher mit weniger Zeit können einen Busch-Piloten buchen, der sie zu den Kaieteur-Fällen, einem großartigen Wasserfall am Potaro Fluß, der in einer einzigen Stufe über 225 Meter in die Tiefe stürzt und damit selbst die Niagarafälle verblassen lässt.
Bekannt als die Gartenstadt der Karibik hat Georgetown weiterhin seinen Charme als koloniale Hafenstadt beibehalten. Hier prägen stattliche Viktorianische Gebäude das Straßenbild. Schlendern Sie zu Fuß durch die Stadt und besichtigen Sie den Botanischen Garten mit seltenen Wasservögeln gibt. Statten Sie der St. George’s-Kathedrale, der größten Holz-Kathedrale der Welt, einen Besuch ab oder bewundern Sie auf der Hibiscus Craft Plaza die Handwerkskunst der Indianer.
Die nationale Kunstgallerie befindet sich im Castellalani Haus, und das Nationalmuseum präsentiert neben der heimischen Flora und Fauna auch archäologische Relikte und einheimisches Kunsthandwerk. Besichtigen Sie die Kokers oder Schleusentore, die von ehemaligen holländischen Siedlern gebaut wurden, um die Stadt vor der Flut zu schützen. Das Netzwerk der Kanal-Systeme wird heute noch verwendet, um Georgetown trocken und das Marschland in der Bucht zu halten.
FLUGHÄFEN/FLUGZEITEN: Flughafen: Cheddi Jagan Internationaler Flughafen, Timehri ist 40 km von der Hauptstadt Georgetown entfernt. Flugzeiten: Miami 4,5 Stunden. New York 5,5 Stunden. Toronto 6 Stunden. London 8 Stunden. Reisezeit innerhalb der Karibik beträgt etwa 2 Stunden mit Ausnahme von Jamaika, das 4 Stunden entfernt liegt.
KLIMA: Durchschnittstemperaturen zwischen 24 und 31 Grad Celsius.
ESSEN UND TRINKEN: Kreolisch, Chinesisch, Indische und Internationale Küche. Dress-Code ist leger.
SPRACHEN: Englisch und Kreolisch.
NACHTLEBEN: Live-Musik. Discos. Bars.
SEHENSWÜRDIGKEITEN: Botanische Gärten. Tierparks, Stabroek Markt. Tagesausflüge z.B. zu den Kaieteur und Orinduik Wasserfällen oder zu historischen Festungen
MEHR INFOS: www.guyana-tourism.com.