Als Teil der französischen Westindischen Inseln hat Guadeloupe jede Menge zu bieten: Regenwälder, Wasserfälle, Puderzucker-Strände und bezaubernde Dörfer. Guadeloupe ist wirklich wie ein Schmetterling geformt, dessen Flügel durch einen schmalen Kanal verbunden sind. Der linke "Flügel" ist Grande-Terre, der rechte "Flügel" Basse-Terre. Auf den kleineren Inseln, die in einiger Entfernung von der Küste Guadeloupes zu finden sind, leben Völker, die sich im Laufe der Jahrhunderte nur wenig verändert haben. So werden Sie auf Terre-de-Haut, das zur Iles des Saints gehört, ursprüngliche Strände sehen und Familien antreffen, die von Bretonischen Matrosen abstammen. Marie-Galante im Südosten wartet mit sensationellen Stränden auf. Hier wird der beste Rum der Karibik hergestellt, während Ruinen von Zuckermühlen aus der Kolonialzeit an die Vergangenheit der Insel als Zuckerrohrproduzent erinnern. Zudem lohnt sich ein Ausflug in den Nordosten nach La Désirade wegen der dortigen unberührten Landschaft und der einsamen Sandstrände allemal.
Das weiter entwickelte Grande-Terre hingegen bietet weißen Sandstrand und sanfte Hügel. Die größte Stadt der Insel, Pointe-à-Pitre, erinnert an ein Europäisches Einkaufsdorf, in dem Produkte mit 'Made in France'- Etiketten zu finden sind – das alles aber mit Preisnachlässen von bis zu 30 Prozent. Museen gibt es hier im Überfluss. Saint-John Perse und das Schoelcher Museum sind in Kolonialstilbauten untergebracht, während das archäologische Museum Edgar Clerc seine Besucher über die indianerstämmigen Ureinwohner Guadeloupes informiert. Kulturliebhaber können auf Erkundungstour durch den zoologischen Garten, den Orchidee-Garten, oder durch Kaffee und Kakao-Plantagen gehen.
Basse-Terre ist wie geschaffen für Naturliebhaber. La Soufrière, ein faszinierender Vulkan, der in seinem Zentrum „schläft“, ist mit rund 1.600 Metern der höchste Punkt der Östlichen Karibik. Fahren oder wandern Sie durch die nahe gelegenen Regenwälder im 74 Hektar großen Parc National de Guadeloupe oder verbringen Sie einen Tag am Grand Anse, einem der schönsten Strände der Insel, der vor allem durch seinen besonders weichen Sand bekannt ist. Die Tierwelt ist atemberaubend. In der Luft können Sie Zuckervögel, Kuh-Reiher, schwarze Spechte, Moorhühner und andere seltene Vogelarten bewundern.
Französische Importe machen das Speisen auf Guadeloupe zu einem wahren Vergnügen. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Reiseziel mehr als 200 Restaurants aufweist, einige auf der Veranda von Häusern Einhemischer. Mittagessen, oder le déjeuner, ist die Hauptmahlzeit des Tages. Fangen Sie mit einem Rum-Getränk an, probieren Sie dann kreolische Rezepte wie gefüllte Landkrabben, geschmorte Schneckenmuschel und Curry-Gerichte. Französische Weine werden im Allgemeinen zu den Mahlzeiten gereicht. Die drei küstennahen Inseln bieten sich für Tagesauflüge an – Hier werden die Besucher von freundliche Ortsansässigen in kleinen Fischerdörfern begrüßt.
FLUGHÄFEN/FLUGZEITEN: Flughafen: Guadeloupe Pole Caraibes nahe gelegen zu Pointe-a-Pitre. Flugzeiten: Miami 3 Stunden. New York 4.5 Stunden. Montreal 5 Stunden. Es gibt keine direkten. Direkte Flüge von Paris mit Air France, Air Caraibes und Corair. Der Flughafen Pole Caraibe International Airport (PTP) liegt nahe bei Point a Pitre.
KLIMA: Temperaturen zwischen 22 und 27 Grad Celsius an der Küste und 19 bis 27 Grad Celsius im Binnenland.
ESSEN & TRINKEN: Regional. Kreolisch. Französisch. Service-Gebühr ist in der Regel in der Rechnung enthalten, ansonsten liegt das Trinkgeld in Ihrem Ermessen.
SPRACHE: Französisch und Kreolisch, Amtssprache ist Französisch, aber Englisch ist weit verbreitet.
Nachtleben: Casinos. Discos. Nachtclubs.
SEHENSWÜRDIGKEITEN: Pointe-a-Pitre, Basse-Terre, Nationalpark Regenwald und La Soufriere, pre-kolumbische Zeichnungen im Archäologischen Park. Hindu-Tempel von Changy. Fort Delgres. Fort Fleur d'Epess. Pointe des Chateaux und Pointe de la Grande Vigie. Carbet Wasserfälle.
MEHR INFOS: http://www.lesilesdeguadeloupe.com.