Vogelbeobachter werden vollen Einsatz zeigen müssen, um all unsere seltenen heimischen Arten zu sehen. Und ihre exotischen Cousins, die auf den rege beflogenen Wanderrouten eine Ruhe-Stopp in der Karibik einlegen.
Genießen Sie Orte, an denen die Vögel zahlreicher sind als Menschen. Auf den Bahamas gibt es zwar "nur" noch knapp 1.000 Leguane, dafür aber über 60.000 Löffler, Enten und Flamingos. Dank der großen Schwärme dieser eleganten, rosafarbenen Schönheiten hat man Bonaire auch den Spitznamen Flamingo Island verpasst.
Überall in der Karibik werden Sie Silberreiher, Seeschwalben, Papageien und zahlreiche Wasservögel wie braune Pelikane sehen. Im relativ kleinen Trinidad finden Sie mehr Arten als in ganz Kanada. Oder Kolibris, von denen es auf der Insel allein 15 Arten gibt.
Im Laufe der Jahre wurden viele Nationalparks zur Förderung unserer Vogelzucht erbaut. Auf Half Moon Caye in Belize teilt sich der Rotfußtölpel seinen Horst mit einem prächtigen Fregattvogel. Rund 98 Vogelarten wurden in der Caye gefunden, 77 von ihnen sind Zugvögel.
Barbuda gehört zu den wichtigsten Vogelschutzgebieten der Region. Jamaika hat den "Vogel-Arzt" - oder besser den rotschwänzigen Kolibri - zum Nationalvogel gemacht, und viele der Windward Inseln haben ihre eigene Papageien. In Guyana, wo es allein 700 Papageien-Arten gibt, fliegen Aras lärmend über den Regenwald oder Tukane und Harpienadler setzen zum Sturzflug an.
In Nassau und Paradise Island sowie New Providence auf den Bahamas können Sie, Silberreiher, Reiher, Enten, karibische Blässhühner, Fischadler und Eisvögel sehen.